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Universität

the health & life sciences university

UMIT - Die Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik

Die Tiroler Landesuniversität UMIT hat sich als wissenschaftliche Hochschule den spannenden und zukunftsorientierten Themen Medizin- und Bioinformatik, Gesundheitswissenschaften, Pflegewissenschaft und verwandten Fächern verschrieben. Die UMIT bietet in diesen Bereichen universitäre Forschung und Lehre auf höchstem Niveau. Im Bereich der Forschung kooperieren die Institute der UMIT mit Forschungseinrichtungen aus aller Welt. Die Studien an der UMIT werden mit den international anerkannten akademischen Titeln Bakkalaurea/Bakkalaureus, Magister und mit dem Doktorat abgeschlossen. Die internationale Einbindung der Studiengänge im Rahmen von Abkommen mit Partner-Hochschulen ist ein wesentliches Merkmal der Ausbildung an der UMIT.

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UMIT-Verfassung


Zu diesem Artikel relevante Links:

Österreichischer Akkreditierungsrat
Privatuniversitäten in Österreich 

Geschichte

Die Anfänge

Zwar kann die UMIT noch auf keine lange Hochschulgeschichte verweisen, doch zeigt die Entwicklung der letzten fünf Jahre, dass sie eine Universität mit beachtlichem internationalen Ruf geworden ist.

Basis für die Gründung der UMIT
war das Universitäts-Akkreditierungsgesetz, das 1999 vom Nationalrat beschlossen wurde. Dieses Gesetz regelt in neun Paragrafen die Rahmenbedingungen für die Gründung und den Betrieb einer Universität, die nicht durch Mittel des Bundes finanziert ist.

Im Sommer 2000
gab es erstmals Überlegungen, eine Universität für Medizinische Informatik zu gründen. Der Hintergrund: Für die zwei geplanten Kompetenzzentren HITT (Health Information Technologies Tirol) und KMT (Kompetenzzentrum Medizin Tirol), aber auch für die TILAK (Tiroler Landeskrankenanstalten GesmbH) und andere Krankenanstalten und Gesundheitsinstitutionen benötigte man dementsprechend gut ausgebildetes und qualifiziertes Personal.

Im Dezember 2000
tagte das Gründerkonzil zum ersten Mal. Unter den Gründern waren der Rektor der Erasmus-Universität Rotterdam, Jan van Bemmel, Hans-Jürgen Appelrath von der Universität Oldenburg und der Heidelberger Universitätsprofessor Reinhold Haux.

Im April 2001
wurde der Akkreditierungsantrag der UMIT als Tochter der in Landeseigentum befindlichen TILAK und der Tiroler Zukunftsstiftung abgeschickt, von externen internationalen Gutachtern bewertet und vom Akkreditierungsrat genehmigt.

Im Oktober 2001
startete der Studienbetrieb für das Studium "Medizinische Informatik" mit 19 Studenten. In den kommenden Jahren wurde das Studienangebot laufend erweitert. Seit 2005 werden an der UMIT Bakkalauraeat-, Magister- und Doktoratsprogramme in den Studienrichtungen Biomedizinische Informatik, Informationsmanagement in der Medizin, Gesundheitswissenschaften und Pflegewissenschaft und Universitätslehrgänge in verwandten Fächern angeboten.

Im Juli 2002
wurde die UMIT in das "International Partnership in Health Informatics Education", ein Zusammenschluss der etabliertesten Medizininformatikuniversitäten (Salt Lake City, Minneapolis, Amsterdam und Heidelberg), als fünftes Mitglied aufgenommen.

Im März 2003
erfolgt der Spatenstich für das Eduard Wallnöfer-Zentrum für medizinische Innovation, der zukünftigen Heimat der UMIT.
Der feierliche Spatenstich wurde durch Landeshauptmann Herwig van Staa, Gesundheitslandesrätin Elisabeth Zanon, Soziallandesrätin Christa Gangl, den Haller Bürgermeister Leo Vonmetz, Landtagsvizepräsident Ernst Pechlaner und Landtagsabgeordneten Willi Tilg vorgenommen.

Im Mai 2003 wurde der Grundstein für das Eduard Wallnöfer-Zentrum im Beisein von Bürgermeister Leo Vonmetz, der Architektin Martha Schreieck sowie Landeshauptmann Herwig van Staa gelegt.

Im September 2004
fand die UMIT am Eduard Wallnöfer-Zentrum für medizinische Innovation (EWZ) in Hall in Tirol seine neue Heimat. Der Campus des EWZ bietet ideale Rahmenbedingungen für internationale Forschungsprojekte und Kooperationen mit Forschungsgruppen aus aller Welt. .

Im Frühjahr 2006
gab es nach einem kritischen Bericht des Landesrechnungshofes intensive politische Diskussionen über die Eigentümerstruktur der UMIT. Nach einem intensiven Diskussionsprozess wurden die Eigentumsverhältnisse der UMIT dann im Oktober geändert. Die Universität wurde zu 100 Prozent in die UMIT-Holding eingebracht und ist über diese Trägergesellschaft in das ausschließliche Eigentum des Landes Tirol übergegangen. Die für die UMIT zuständige Landesrätin Anna Hosp bezeichnete die neue Stuktur als eine schlanke, transparente und effiziente Organisationsstruktur mit klaren Eigentümerverhältnissen und Entscheidungswegen, die eine positive Weiterentwicklung der UMIT sichert.

Im Studienjahr 2006/07
wurden im Bereich des "Kombistudium Pflege" Kooperationsvereinbarungen mit dem Vinzentinum der Barmherzigen Schwestern in Linz und mit der Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder in Wien eingegangen. Damit wird das Kombistudium nun bereits in Wien, Linz und am Stammsitz der UMIT in Hall angeboten. Seit Herbst 2006 wird der Universitätslehrgang für Gesundheitsvorsorge und -förderung auch am UMIT-Studienzentrum an der PGA-Akademie in Linz angeboten.

Studienjahr 2007/08
Im akademischen Jahr 2007/08 verzeichnete  die UMIT bei den Studierenden einen Zuwachs von 21 Prozent auf 830. In diesem Studienjahr studieren bereits 1076 Studierende in den Bakkalaureat-, Magister-, Universitäts- und Vorbereitungslehrgängen der UMIT, was eine weitere Steigerung um 27 Prozent bedeutet. Die Universität hat sich kontiniierlich zu einem festen Bestandteil der internationalen Health & Life Sciences Szene entwickelt. 70 Prozent der 83 Forschungsprojekte, in die die UMIT involviert ist, werden mit internationalen Partnern abgewickelt. 34 Prozent der Projekte werden im Rahmen der Tiroler Kompetenzzentren CEMIT (HITT) und KMT und mit Tiroler Unternehmen beforscht. Aus der Forschungsarbeit der UMIT resultierten 304 Fach-Publikationen - Tendenz stark steigend. Dasselbe gilt für die Studierendenzahlen. Seit dem Herbst studieren 733 Studierende an der UMIT. Und auch eine Österreich-Premiere konnte an der UMIT gefeiert werden: Den ersten "österreichischen" Pflegewissenschaftlern wurden ihre universitären Abschlussdiplome überreicht - ein Meilenstein in der Pflege in Österreich. Im Sommer 2009 wechselte UMIT-ektor Univ.-Prof. Dr. Bernhard Tilg als Landesrat für Gesundheit und Wissenschaft in die Tiroler Landesregierung.

Studienjahr 2008/09
Bereits 1300 Studierende nehmen in den diversen Bakkalaureat-, Magister- und Doktoratsstudien und in den Universitäts- und Vorbereitungslehrgängen der UMIT das Studienjahr 2009/10 in Angriff. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das abermals eine Steigerung von 20 Prozent bei den Studierenden.

Vier universitäre Studien wurden - nach einer intensiven Qualitätskontrolle durch den Österreichischen Akkreditierungsrat – genehmigt. Das Bachelor-Studium Mechatronik, das das Bachelor-Studium Psychologie, das Doktoratsstudium Technische Wissenschaften und das Master-Studium Ernährungswissenschaften werden ab sofort zusätzlich angeboten. Bei den technischen Studien, die in die Technologieoffensive des Landes Tirol eingebettet sind, wurden in Tirol vollkommen neue Wege gegangen: Erstmals wurde in Österreich ein Universitätsstudium gemeinsam von einer staatlichen Universität – der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck - und einer Privatuniversität – der UMIT – konzipiert, das nun in der Lehre auch gemeinsam abgewickelt wird.

Ein neuer und im deutschsprachigen Raum einzigartiger Forschungsschwerpunkt ist an der UMIT durch den Zusammenschluss des UMIT-Institutes für Urlaubs-, Reise- und Höhenmedizin und des Landesinstitutes für Sport- und Kreislaufmedizin entstanden. Das ISAG – Institut für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus, an dem die UMIT und die TILAK zu je 50 Prozent beteiligt sind, soll sich zu einer optimalen Synthese zwischen angewandter Sportmedizin und sport- bzw. alpinmedizinischer Forschung entwickeln. Mit der Gründung des Institutes für Gerontologie und demographische Entwicklung – im Übrigen das erste derartige Institut in Österreich – wurde das Department für Pflegewissenschaft auf eine noch breitere Basis gestellt. Die Gerontologie ist eine Schlüsseldisziplin im europäischen Sozial- und Gesundheitssystem des 21. Jahrhunderts, die sich ganz speziell mit den Bedürfnissen und der speziellen Situation von alternden Menschen auseinandersetzt.

Oktober 2009: Fünf Jahre Universitätsstadt Hall
Im Oktober 2004 wurde die Stadt Hall mit der offiziellen Eröffnung der UMIT am Eduard-Wallnöfer Zentrum für Medizinische Innovation zur Universitätsstadt. In diesen fünf Jahren hat sich die UMIT in Hall durchaus positiv entwickelt. Die Zahl der Studierenden hat sich mehr als verdreifacht – von 405 auf 1300 Studierende, die Zahl der Mitarbeiter hat sich mehr als verdoppelt – von 70 auf aktuell 180, und das Jahresbudget ist von 5,5 Millionen Euro auf 9,9 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt fanden an der UMIT in Hall in den letzten fünf Jahren 320 Veranstaltungen statt, zu denen sie über 40.000 Besucher begrüßen konnte.

Zu diesem Artikel relevante Links:

Tiroler Zukunftsstiftung
Tiroler Landeskrankenanstalten (TILAK)
Centre of Excellence in Medicine and IT (CEMIT)
Kompetenzzentrum Medizin Tirol (KMT)
TILAK Competence Centre (TCC)
Land Tirol
Stadt Hall in Tirol