Psychologie und Medizinische Wissenschaften

Austrian Moderate Altitude Studies (AMAS)

Das Projekt AMAS I wurde in den Jahren 1998-2001 von Univ.-Prof. Dr. E. Humpeler und Univ.-Prof. Dr. W. Schobersberger organisiert und durchgeführt. Ziel war es, die gesundheitlichen Auswirkungen eines mehrwöchigen Wanderurlaubs in der Höhe (1700 m) und im Tal bei Urlaubsgästen, die am sog. Metabolischen Syndrom (Bluthochdruck, Übergewicht, Störungen im Fett- und Zuckerstoffwechsel) leiden, zu analysieren. Es konnte nachgewiesen werden, dass ein gecoachter und individuell abgestimmter Wanderurlaub zu Verbesserungen in allen Kernbereichen des metabolischen Syndroms führte (Gewichtsabnahme, Abnahme der Fettmasse, Reduktion des Bluthochdrucks, Verbesserungen des Lipidprofils). Zusätzlich fanden wir in der Höhengruppe eine Verbesserung der Qualität der roten Blutkörperchen mit einer gesteigerten Sauerstoffabgabe an das Gewebe.

Das Folgeprojekt AMAS II wurde mit physisch gesunden Probanden durchgeführt, die allerdings unter einem hohen Stresslevel litten. Ein einwöchiger Aktivurlaub in 1700 m (Oberlech) führte bei diesen Personen zu einer deutlichen Verbesserung subjektiver Beschwerden (Stressniveau, körperliche Beschwerden, Entspannungsfähigkeit, Wohlbefinden u.a.) sowie zu einer Verbesserung der Herzratenvariabilität. Erstmals konnten wir beweisen, dass die Zahl zirkulierender endothelialer Stammzellen nach einem Höhenurlaub zunimmt.

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