Health Information Management

Online studieren - wie geht das?

Modernes didaktisches Konzept

Der Universitätslehrgang richtet sich insbesonders an berufstätige Studierende. Möchten Sie die eigenen Erfahrungen in den Lernprozess einbringen, das Erlernte im Beruf zur Lösung von Problemen einsetzen, sich mit anderen Lernenden austauschen und zeit- und ortsunabhängig lernen? Dann ist der Universitätslehrgang genau das Richtige für Sie!

Wir setzen moderne didaktische Konzepte für das gemeinsame Lernen im virtuellen Raum ein. Der Unterricht erfolgt dabei ausschließlich in gemeinsamen virtuellen Kursräumen. Dies bedeutet, dass – außer für die Abschlusspräsentation am Studienende – keine verpflichtenden Anwesenheitszeiten an der Universität zu absolvieren sind, auch nicht für Prüfungsleistungen.

Lernen funktioniert nachweisbar am besten, wenn es gemeinsam in einer Gruppe erfolgt ("soziales" Lernen). Im Rahmen des Universitätslehrgangs werden Sie daher gemeinsam in Ihrer virtuellen Studiengruppe lernen. Sie werden dabei von der kooperativen Online-Lernumgebung unterstützt, welche das gemeinsame Lernen ermöglicht und fördert. Außerdem werden Sie durchgehend durch erfahrene Lehrpersonen begleitet. 

Der Universitätslehrgang betont also aktives und gemeinsamens Lernen und steht damit unter dem Motto:

                         "Gemeinsam Kompetenzen entwickeln!"

eLearning Award 2018

Das kooperative didaktische Konzept des Health Information Management hat den eLearning Award 2018 in der Kategorie "Social Learning" erhalten.

Aus der Begründung der Jury: "Das Projekt hat gezeigt, dass auch in asynchronen online-gestützten Lernsettings ein gemeinsames Lernen möglich ist und das dieses erfolgreich, motivierend und nachhaltig sein kann." Hier gibt es Informationen.

Dieser Preis bestätigt in beeindruckender Weise das moderne didaktische Konzept.

Ablauf eines Moduls

Jedes Modul dauert in der Regel sechs Wochen. Dieser Zeitraum ist in Wochenblöcke aufgeteilt. Diese klare Modulstruktur hilft Ihnen bei der Zeitplanung und unterstützt Sie beim "Durchhalten".

In jedem Wochenblock erhalten Sie Lernaufgaben, welche Sie bis Ende der Woche bearbeiten sollten. Hierfür erhalten Sie Materialien, die Sie bei der Lösung unterstützen; dies können z. B. besprochene Foliensätze, Videos, Skripten, Bücher oder Artikel sein.

Diese Lernaufgaben

  • sind interessant und praxisnah gestaltet,
  • erfordern das Entwickeln und Diskutieren eigener Lösungen,
  • erlauben das unmittelbare Anwenden theoretischer Konzepte,
  • fördern den interdisziplinären Austausch in der Gruppe,
  • zeigen an realistischen Problemen, wie Methoden und Werkzeuge zur ihrer Lösung eingesetzt werden können,
  • ermöglichen den Austausch unterschiedlicher Perspektiven und
  • erlauben das Anknüpfen an eigene Vorkenntnisse und berufliche Erfahrungen.

Die Bearbeitung der Lernaufgaben erfordert immer Eigenleistungen von Ihnen, beinhaltet aber auch eine Zusammenarbeit mit den anderen Studierenden. So können Sie Wissen austauschen sowie voneinander und miteinander lernen.

Die Lernaufgaben sind dabei so gestaltet, dass Sie diese zu unterschiedlichen Zeiten bearbeiten können. So bleiben Sie zeitlich immer flexibel.

Wollen Sie mehr wissen? Dann beachten Sie unser Kurz-Video, in dem Studierende und Lehrende über ihre Erfahrungen im HIM berichten (Sie finden es rechts abrufbar).

Beispiele für Lernaufgaben

Einige Beispiele für Lernaufgaben:

  • Prüfung eines Projektauftrags auf Vollständigkeit;
  • Kurzpräsentation zu Persönlichkeitstypologien und zu ihrem Nutzen bei der Zusammenstellung von Projektteams;
  • Erstellung von Video-Tutorials zu selber gewählten Funktionen einer Datenanalysesoftware;
  • Erstellung eines Projektplans zu einem eigenen Projekt;
  • Erstellung einer Reflexion zum eigenen Lernfortschritt in einem Modul;
  • Erarbeitung eines Interviewleitfadens für ein Analyse-Projekt;
  • Modellierung und Bewertung eines IT-gestützten klinischen Prozesses mittels BPMN;
  • Formulierung von funktionalen Anforderungen an ein IT-System;
  • Erstellung eines Evaluationskonzepts für ein IT-System;
  • Erstellen von Abfragen in SQL;
  • Konzeption von DataMarts für ein Data Warehouse;
  • Durchführung von statistischen Auswertungen;
  • Erstellung eines Glossar zu Fachbegriffen eines Moduls.

Alle Module sowie die Lernaufgaben sind einheitlich strukturiert aufgebaut. Diese klare Modulstruktur hilft Ihnen bei der Orientierung und der Zeitplanung und unterstützt Sie beim "Durchhalten".

Ein Beispiel-Modul könnte folgendermaßen aussehen:

Woche 1

Woche 2 – 3

Woche 4

Woche 5 – 6

Einführung in das Thema;

Aktivierung des Vorwissens;

Klärung der eigenen Lernziele

Lernaufgaben und zugehörige Materialien

Diskussionen& Feedback

 

 

Lernaufgaben und zugehörige Materialien

Diskussionen& Feedback

 

Größere, eigenständig zu bearbeitende Aufgabe

Lernerfolgsüberprüfung

Abschlussreflexion

Prüfungsleistung

Ihr Lernerfolg wird modulbegleitend und kompetenzorientiert geprüft und umfasst z.B. die erfolgreiche Bearbeitung der Lernaktivitäten, die Qualität der erarbeiteten Ergebnisse (z.B. Fallstudien, Präsentationen, Konzepte), die Ergebnisse von Lernerfolgstests und die Qualität der individuellen Reflexionen des eigenen Lernprozesses.

Zusätzlich wird auch das Engagement bei der Bearbeitung der Lernaufgaben und auch die gegenseitige Unterstützung und Qualität der Diskussionen in die Bewertung einbezogen – gemäß dem Motto: Gemeinsam Kompetenzen entwickeln.

Die Lehrenden unterstützen und begleiten Sie aktiv und durchgängig während der Modulwochen und helfen bei Fragen und Problemen.

Bei konkreten Fragen oder Problemen in einem Modul bieten die Lehrenden gerne zusätzlich auch individuelle Sprechstunden an, die persönlich oder online erfolgen können.

Erwerb von überfachlichen Schlüsselqualifikationen

Neben fachlichen Kompetenzen vermittelt dieser moderne didaktische Ansatz über alle Module hinweg auch überfachliche Schlüsselkompetenzen.

So werden Selbstorganisation, Zeitmanagement und Durchhaltevermögen gestärkt (Selbstkompetenz), es werden in interdisziplinären Teams Kommunizieren, Zusammenarbeiten und Verantwortung übernehmen geübt (Sozialkompetenz) und es werden Kompetenzen im Präsentieren, Diskutieren, Überzeugen und Schreiben gefördert (Methodenkompetenz).

Didaktische Kompetenz

Die Lehrenden im ULG Health Information Management sind gefragte Fachpersonen, wenn es um die Gestaltung kooperativer Lernformen in online-basierten Lernsettings geht. Dies zeigen zahlreiche Veröffentlichungen, wie einige Beispiele zeigen:

  • Ammenwerth E. Envisioning changing role of university teacher in online instructional environments. The All Ireland Journal of Teaching and Learning in Higher Education 2017; 9(3): 3121-9.
  • Ammenwerth E. Kompetenzorientierte Prüfungsformen. Beitrag bei der Veranstaltungsreihe "Dialog zur hochschulischen Lehre" des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, 26. Juni 2017, Wien. 
  • Ammenwerth E, Hackl WO, Felderer M, Hörbst A. Wie gelingt gemeinsames Lernen in asynchronen Lernumgebungen? Pflegezeitschrift 2017; 70(7): 38-42
  • Ammenwerth E, Hackl WO, Felderer M, Hörbst A. Indikatoren für kooperative, online-basierte Lernprozesse: Entwicklung und Erprobung. ZFHE - Zeitschrift für Hochschulentwicklung 2017; 12(4): 215-38.
  • Hackl WO. Wie kann ausschließlich online-gestützte universitäre Lehre erfolgreich gestaltet werden? – Eine Pilotstudie. Impulsvortrag im Rahmen der zweiten Lehreplattform der Universität Innsbruck. 23. Juni 2017. Universitätszentrum Obergurgl.
  • Hübner U. Egbert N, Hackl WO, Lysser M, Schulte G, Thye J, Ammenwerth E. Welche Kernkompetenzen in Pflegeinformatik benötigen Angehörige von Pflegeberufen in den D-A-CH-Ländern? Eine Empfehlung der GMDS, der ÖGPI und der IGPI. GMS Med Inform Biom Epidemiol 2017;13(1):Doc02.

Networking-Days

Zur fachlichen und persönlichen Einstimmung bieten wir Ihnen zu Studienbeginn im September die dreitägigen Networking-Days an der UMIT an. Bei den Networking-Days können Sie die anderen Studierenden und Lehrenden persönlich kennen lernen, Sie können organisatorische Frage klären und Sie erhalten fachlichen Input, was beim Start in das Studium hilft.

Die Teilnahme an den Networking-Days ist freiwillig, wird aber sehr empfohlen.